Vom Almosengeben

Spendest du etwas an Caritative Zweckverbände? Machst du das auch bekannt? Man sieht so oft, dass Firmen und prominente Personen mit riesen Schecks für Zeitungen posieren. Ist das für den guten Ton?

Ich habe in der Bibel auch eine Abschnitt gefunden, in dem Jesus persönlich seine Meinung dazu sagt. Das wollen wir uns mal gemeinsam anschauen:

1 Habt acht, dass ihr eure Almosen nicht vor den Leuten gebt, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel. 2 Wenn du nun Almosen gibst, sollst du nicht vor dir her posaunen lassen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gepriesen zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. 3 Wenn du aber Almosen gibst, so soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, 4 damit dein Almosen im Verborgenen ist. Und dein Vater, der ins Verborgene sieht, er wird es dir öffentlich vergelten.

Matthäus 6,1-4

Almosen oder Spende sind Aufgaben, die die Israeliten durch Mose von Gott erhalten haben. In 5. Mose 15,7-10 steht:

7 Wenn aber ein Armer bei dir ist, irgendeiner deiner Brüder in einem deiner Tore in deinem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt, so sollst du dein Herz nicht verhärten, noch deine Hand vor deinem armen Bruder verschließen; 8 sondern du sollst ihm deine Hand weit auftun und ihm reichlich leihen, so viel er nötig hat. 9 Hüte dich, dass kein Belialsrat<d.h. eine nichtswürdige oder boshafte Absicht.> in deinem Herzen ist und du nicht denkst: »Das siebte Jahr, das Erlassjahr, naht!«, und du deinen armen Bruder missgünstig ansiehst und ihm nichts gibst; sonst würde er deinetwegen zum HERRN schreien, und es wäre eine Sünde für dich; 10 sondern du sollst ihm willig geben, und dein Herz soll nicht verdrießlich sein, wenn du ihm gibst; denn dafür wird der HERR, dein Gott, dich segnen in all deinem Tun und in allem, was du unternimmst.

Eine Aussage, die die Menschheit damals bis heute nicht versteht, ich gebe zu, ich oft auch nicht. Wie soll das gehen? Ich helfe anderen und gebe mein sauer verdientes Geld und was bleibt mir selber zum Leben?

Gott wünscht sich von uns ein freiwillig eingestelltes Geberherz. Leider haben sich die meisten damit versucht einen besonderen Namen zu machen. Das ist ja vom Prinzip nicht verkehrt, aber nicht in Sinn Gottes. Bei Gott geht es um mehr: er möchte die Freigiebigkeit belohnen. Jesus betont deshalb in seiner Rede, dass jeder der sich verehren lässt beim Almosen geben, seinen Lohn schon von den Menschen erhalten hat.

Jesus will eine stille Spende. Wenn wir meinen, das bringt uns aber nicht viel, hat Jesus eine bessere Antwort in Vers 4 parat:

„damit dein Almosen im Verborgenen ist. Und dein Vater, der ins Verborgene sieht, er wird es dir öffentlich vergelten.“

Das bedeutet, dass unsere stille Spende oder unsere stillen Almosen von Jesus anderweitig belohnt werden. Wieß Weiß ich nicht, denn Jesus hat dafür mehr Ideen wie ich.

Fazit: Das geben von Spenden ist gut und von Gott gewollt und wird belohnt, solange es im stillen passiert.

Möge Gott uns dabei helfen und jeden seine eigene Erfahrung darin schenken.

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