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Produktinformationen "Baldauf, Marianne Akkordeon-Spiel mit Tasti und Basti 1"
Schulwerk für einen zeitgemäßen und motivierenden Akkordeonunterricht
Eingerichtet für Piano- und Knopfakkordeon C-Griff und B-Griff
Gewünschte Ausgabe bitte im Warenkorb auswählen
Geeignet für Kinder ab 5 Jahre.
Marianne Baldauf
- Schulwerk für einen zeitgemäßen und motivierenden Unterricht
- Noten in der c‘-Lage
- ausgeschriebene Grund- und Akkordbässe C und G
- Rhythmen 4/4, 3/4 und 5/4 Takt
- Ohren auf - Gehörbildung von Anfang an
- Fantasie-SPIEL zur Anregung der eigenen Kreativität mit Noten und Rhythmen
- kreative Verarbeitung des Lehrstoffes und leichte nachvollziehbare Lernschritte
- bekannte Kinderlieder und witzige Vorspielstücke
- praxiserprobe Fingersätze
80 Seiten Inhalt mit ansprechenden Illustrationen in bunter Aquarellmalerei
| Ausgabe: | Unterrichtsmaterial |
|---|---|
| Besetzung: | Akkordeon |
| Instrument: | Akkordeon, Chromatisches Akkordeon, Pianoakkordeon |
- Tasti und Basti bekommen ein Akkordeon
- Das Märchen von der freischwingenden Zunge
- Weißt du, wie ein Ton auf dem Akkordeon entsteht
- Tasti‘s Piano-Akkordeon c‘-Lage
- Die Balgzeichen
- Die richtige Fingerhaltung
- Klatschen macht Spaß – kurze und lange Töne
- Grundbass C - Onkel Charly kommt vorbei
- Grundbass G – Basti bekommt Besuch von der Tante Gerda
- Schwarzen Tasten - Tanz der Zwillinge und Drillinge
- Erste Finger-Anschlagübungen
- Violinschlüssel und Bassschlüssel
- Notenk(n)öpfe-SPIEL
- Die Viertel-Note und Viertel Pause
- Wiederholungszeichen
- Noten und Töne in der c‘-Lage
- Kleine Ton- und Balgspielereien – Balgstop, lauter und leiser werden
- Halbe Note und Pause
- Ohren auf – Erkennst du die Tonfolge I, II und III
- Noten- und Pausenzüge
- Der Notenzug fährt über Berg und Tal
- Viel Spaß mit Klatsch und Patsch
- Die Dreiviertel-Note
- Klatsch und Patsch im 3er Takt
- Flinke Fingerübung in der c‘-Lage
- Von Ton zu Ton – Prime, Sekunde und Terz
- Ganze Note und Pausenzüge
- Kennst du den feinen Unterschied? - Halbe Pause und ganze Pause
- Fröhlich und Traurig – legato und staccato
- Der Haltebogen – die Notenverlängerung
- Lustige Klopfübung
- Rhythmische Begleitung im 5/4 Takt
- Akkordbass c und g
- Tasti‘s Lieblings-Notentiere und Basti‘s Notenverwandtschaft
Musikstücke im Heft:
1. Tasti‘s Krabbelfinger
2. Tasti bekommt Besuch von der Biene Cilly
3. Delfin Flipper und Elefant Bobo im Zoo
4. Frosch und kleine Gans auf dem Bauerhof
5. Tasti‘s kleine Klanggeschichte
6. Biene Cilly besucht den Onkel Charly
7. Geburtstagsparty bei Tasti und Basti
8. Der Ton e‘
9. Viel Spaß mit Elefant Bobo
10. Der Ton g‘
11. Wir üben mit den Tönen e‘ und g‘
12. So ruft der Kuckuck
13. Blumen klingen herrlich
14. Komm lass uns Namen rufen mit Basti und Tasti
15. Ein Geburtstagslied für Basti
16. Biene Cilly froh und munter
17. Komm‘ laß uns tanzen im Sonnenschein
18. Hörst du die Glocken
19. Das Spiel mit beiden Händen
20. Flipperlied
21. Biene Cilly komm‘ herein
22. Frösche machen quack, quack
23. Das Apfelkuchen-Lied
24. Denkt euch nur der Frosch ist krank
25. Auf dem Notenspielplatz
26. Auf der Wippe
27. Laura und Sebastian schaukeln
28. Spring mein kleines Ponny
29. Ist ein Mann in Brunnen g‘fallen
30. Wir spielen und fangen lustig an
31. Mal fröhlich und mal traurig
32. Sommerferien im August
33. Schlaflied
34. Super Klasse das klingt toll
35. Tasti und Basti sind müde
36. Tasti ist aufgewacht
37. Komm und spiel mit mir
38. Stille, stille kein Geräusch gemacht
39. Summ, summ, summ
40. Tastenfreunde spielen aufgewacht
41. 3 plus 2
42. Charly geht spazieren
43. Besuch bei Onkel Charly
44. Lange Töne sind gemütlich
45. Abwechslung macht Spass
46. Ich spiel‘ gern akkordeon
47. Tante Gerde macht einen Ausflug
48. Froschkonzert am See
49. Treppe rauf und runter
50. K(l)ammer hüpfen
51. Lustig geht‘s im Zwei-Schritt
52. Sonntagsausflug
53. Mein erster Marsch
54. Tasti spielt Akkordeon
55. Dreh dich Mädchen
56. Schneeglöckchen kling
57. Hörst du den Wind wie er weht
58. Flifi der flinke Tastenakrobat
59. Training für den großen Wettlauf
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Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.