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Produktinformationen "Baldauf, Marianne Akkordeon-Spiel mit Tasti und Basti 2"
Schulwerk für einen zeitgemäßen und motivierenden Akkordeonunterricht
Eingerichtet für Piano- und Knopfakkordeon C-Griff und B-Griff
Gewünschte Ausgabe bitte im Warenkorb auswählen
Marianne Baldauf
Beschreibung:
- Noten in der f'-Lage, d'-Lage, g'-Lage, c''-Lage
- Die C-Durtonleiter
- Die Grund- und Terzbässe C, D, E, F, G
- Die Akkordbässe c, g, d, a, f
- Die Versetzungszeichen #, b und Auflöser
- Tonraumerweiterung "Fingerwechsel und Fingerspreizen"
- Achtelnote und Achtelpause
- Bellowshake
- Transponieren
- Die Septimebassreihe
- Die Mollbassreihe
- Artikulation der Töne
- Die punktierte Viertelnote
- 3/8, 4/8 und 6/8 Takt
- Die C-Dur Basstonleiter
- Schulwerk für einen zeitgemäßen und motivierenden Unterrichtswerke
- ausgeschriebene Grund- und Akkordbässe
- Ohren auf - Gehörbildung von Anfang an
- Fantasie-SPIEL zur Anregung der eigenen Kreativität mit Noten und Rhythmen
- kreative Verarbeitung des Lehrstoffes und leichte nachvollziehbare Lernschritte
- bekannte Kinderlieder und witzige Vorspielstücke
- praxiserprobe Fingersätze
Die Knopfgriff-Ausgabe enthält entsprechende Einlageblätter und Klebebilder.
64 Seiten mit ansprechenden Illustrationen in bunter Aquarellmalerei
| Ausgabe: | Unterrichtsmaterial |
|---|---|
| Besetzung: | Akkordeon |
| Instrument: | Akkordeon, Chromatisches Akkordeon, Pianoakkordeon |
- Noten und Töne in der f‘-Lage
- Die C-Dur Tonleiter
- Die Grundbässe C-D-E-F-G
- Die Akkordbässe c, g, d, a, f
- Das Versetzungszeichen Kreuz und b
- Fingergymnastik – Hündchen spielt mit dem Ball
- Der Auflöser
- Schwarze Tasten b-as-ges
- Auftakt- und Schlusstakt
- Die d‘-Lage
- Bass: Turmhaltung & Flaschenhaltung
- Fingerwechsel auf einer Taste
- Der stumme Fingerwechsel
- Die g‘-Lage
- Fingerspreizen
- Achtelnote und Achtelpause
- Rhythmussalat für Tastenfreunde
- Bellowshake
- Die c‘‘-Lage
- Transponieren in die c‘ & c‘‘-Lage, g‘, d‘, und f‘-Lage
- Accelerando und ritardando
- Die Septimbass-Reihe
- Der Haltebogen
- Artikulation – die Verbindung der Töne „legato und staccato“
- Bist du fit
- Die punktierte Viertel-Note
- 3/8, 4/8 und 6/8 Takt
- Die Terzbässe a und h
- Die Basstonleiter in C-Dur
- Die Mollbass-Reihe
- Schwarze Tasten „cis, dis, fis, gis, ais“
- Diese Noten kennst du: c bis g‘‘
Musikstücke im Heft:
1. Frosch und Affe
2. Laufe Regen laufe
3. Storch, Storch, Schnibel, Schnabel
4. Biene Cilly oben
5. Springt der kleine Terzenmann
6. Ringel, Ringel, Rose
7. Charly, Gerda, Bruder Franz
8. Petersil und Suppenkraut
9. Auszähllied
10. Bruder Franz spielt mit den Mäusen
11. Fußball-Fans
12. Kleine Gans und Hündchen
13. Das ABC-Lied
14. Hänschen klein
15. Und und Ball mir ist‘s egal
16. Kleiner Bruder Franz und große Schwester Doris
17. Bässe rauf und runter
18. Der Frosch holt sich ein Fischlein
19. Wir üben mit den Tönen C, D, und E
20. Der Clown
21. C-E-G die Katze liegt im Schneeglöckchen
22. Bim, bam, bommel
23. Jeder spielt so gut er kann
24. Tonleiter rauf und runter
25. Es geht schwer den Berg hinauf
26. Alle meine Entchen
27. Heut ist ein Fest bei den Fröschen am See
28. Der Pizzaexpress
29. Lang, lang ist‘s herangeführt
30. Spreiz den Finger dann gehts weiter
31. Es war eine Mutter
32. Kirschbaum & Kirschbäume
33. Große Uhren machen tick, tack
34. Dieser Kuckuck der mich neckt
35. Guten Morgen
36. Nüsseschütteln
37. Kleine Finger-Turnübung
38. Abrakadabra 1 – 2 oder 3
39. Der Kuckuck und der Esel
40. Achtelnote und Achtelpause
41. Wenn kleine Käfer spazieren gehen
42. Zum Geburtstag alles Gute
43. Der Haltebogen-Walzer
44. Schweinchen Mobby Dick
45. Aura Lee
46. Wenn ich ein Vöglein wär
47. Bayrischer Ländler
48. Die Engel werden geschaukelt
49. Ich geh‘ mit meiner Laterne
50. Melodie aus Russland
51. Jetzt wird‘s eng
52. Häuptling schwarze Taste
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Neuheiten
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.